Sinfonisches Orchester in Sendling!

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Wer sich in Sendling umhört, stellt mit Überraschung fest, wie viele Berufsmusiker dort leben und auch arbeiten. Einer davon kam auf die naheliegende Idee und gründet jetzt ein Sinfonisches Orchester, das vor allem Musiker aus dem Münchner Süden verbinden soll.

Dass sich Sendling und das Drumherum wandelt, dass viele junge und ältere Kreative und Kulturschaffende hier die Mischung aus bezahlbaren Mieten und ruhiger Atmosphäre schätzen, ist inzwischen bekannt. Unter den Musikern sind viele mit klassischen Wurzeln, sie bilden ein Netzwerk, das bisher mehr auf Mund-zu-Mund-(Glas-zu-Glas)Propaganda beruhte als auf bunten Websites und Social-Networks. Einer dieser Musiker macht jetzt daraus ein musikalisches Projekt, das bereits in nahezu trockenen Tüchern liegt: Das "Orchester (des) Süden(s)" unter der Leitung von Claus Filser, Dirigent, Bratscher, Gitarrist und Musiklehrer, ist in Gründung. Noch steht der Name nicht ganz fest, noch fehlen einige Holz- und Blechbläser, wie immer, aber der Rest ist schon fix. Termin der ersten Aufführung (25. September), das Programm (Die Unvollendete) und der Ort (Die Friedenskirche in der Frauenlobstraße 5) stehen schon fest.
Übrigens: Die Sendlinger Allgemeine unterstützt das Projekt mit allen Seiten: Interessierte Musiker und Musikerinnen können ihre Emailadressen unten, in den Kommentaren, hinterlassen, oder direkt an redaktion(ad)sendlingerallgemeine.de senden. Sie werden gerne an das Orchester weitergeleitet.
SAZ

Claus Filser im Interview

SAZ: Woher kommen die Musiker, die bereits zugesagt haben?
Claus Filser: Es sind Kollegen und Freunde, Studenten und engagierte Laien. Die kommen aus München und dem Umland. Wir werden aber auch Freunde aus anderen Bundesländern dabei haben, die sich uns anschließen.

SAZ: Wie ist das Verhältnis von Profimusikern zu Amateuren?
CF: Wir haben etwa ein Viertel Profis dabei.

SAZ: Was muss ein Musiker oder eine Musikerin an Erfahrung oder Fähigkeiten mitbringen, um sich bei Ihnen bewerben zu können?
CF: Sie/er muss „einfach“ seine Stimme so gut vorbereiten, dass wir uns in der sehr kurzen Probenphase (Fr bis So) nur noch unserem Zusammenspiel mit größtmöglicher Lust und Leidenschaft, Tiefe und Leichtigkeit zu widmen haben.

SAZ: Ist "Hebriden" und die "Unvollendete" nicht zu anspruchsvoll oder besser, warum gerade diese Werke?
CF: Ich finde die Stücke optimal für unseren Gründungsevent, was das Verhältnis von technischer Anforderung und musikalischem Gehalt angeht. Die „Hebriden“ (1829-33) und die „Unvollendete“ (1822) sind für mich Werke des Übergangs von der Klassik zur Romantik, beide in derselben Tonart. Und wir können mit drei Sätzen zwei komplette Werke spielen.

SAZ: Ist die Aufführung eine Eintagsfliege, oder soll das Orchester eine ständige Einrichtung werden?
CF: Ich möchte mit dem Orchester zwei Projekte pro Jahr spielen, eines im Frühsommer und eines im Herbst, so dass wir einerseits eine Regelmäßigkeit, andererseits auch „Luft“ dazwischen haben.

SAZ: Gibt es viele klassische Musiker im Süden von München?
CF: Ja, es ist erstaunlich, wie viele tolle Musiker z. B. hier in Untersendling leben.

SAZ: Was könnte der endgültige Name des Orchesters sein?
CF: Orchester Süden!

SAZ: Wo ist der Auftrittsort? Auch im Süden? Steht der schon fest?
CF: Unser erstes Konzert wird am 25. September um 19:30 Uhr in der Friedenskirche München, Frauenlobstr. 5 stattfinden.

SAZ: Wie kamen Sie auf die Idee, ein Orchester zu gründen?
CF: Ich habe seit meinem Studium Projekte dirigiert und leite auch als Musiklehrer Orchester. Den größten Impuls gab mir letztlich die „Mendener Kammerphilharmonie“ meines Freundes Holger Busemann, bei der ich regelmäßig spiele. Diese Intensität möchte ich auch mit meinen Freunden in München erleben. Eliruth Reinhardt ist Mitgründerin, sie war schon an der Entstehung des ODEON beteiligt. Sie wollte jetzt ein Orchester initiieren, in dem sie auch selbst mitspielt, Anna Prosinger hilft ebenfalls mit.

SAZ: Warum ist es sozusagen lokalisiert, warum nicht ein Orchester ohne eine Verortung?
CF: Orchester Süden stellt für uns einfach ein Lebensgefühl dar. Und wir wohnen halt hier im Süden. Unsere Aktivitäten sollen hier stattfinden, jedoch nicht ausschließlich.

SAZ: Wie wichtig ist ein klassisches Orchester für das kulturelle Leben eines Stadtteils?
CF: Ein Orchester kann das kulturelle Leben eines Stadtteils sehr beleben, integrativ in viele Richtungen wirken.

SAZ: Haben Sie schon Sponsoren und Proberäume?
CF: Wir haben noch keine Sponsorenzusage, da gibt’s noch was zu tun. Für unser erstes Projekt können wir in der Friedenskirche proben, was uns wunderbare Bedingungen schafft.


SAZ:
Wie steht es mit der Finanzierung, bekommen die Musiker Geld?
CF: Bis jetzt sind wir finanziell auf uns selbst gestellt, wir haben jedoch relativ wenig Ausgaben zu leisten und werden unsere Spendeneinnahmen minus Spesen gleichmäßig an alle Mitwirkenden verteilen.


SAZ:
Wer wird das Orchester leiten?
CF: Da ich nicht mitspiele, muss ich halt dirigieren.

SAZ: Und die Frage der Fragen: Braucht München einen neuen Konzertsaal?
CF: Einen? Zwei, die super klingen bei 2000 Plätzen für Rundfunk und Philharmoniker, sowie ein Kleinod an Klang für den Süden! Also drei!!!
                                                                                                          SAZ

 

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